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Zwangsimpfung ? Pro und contra

Folgt man den Vereinten Nationen, dann sind Schutzimpfungen neben dem Zugang zu medizinischer Grundversorgung und sauberem Wasser der wichtigste Grund für den Rückgang der Säuglingssterblichkeit, die Zunahme der Lebenserwartung und den Rückgang vieler übertragbarer Krankheiten. Tatsächlich gibt es in der Wissenschaft keinen Zweifel daran, dass Schutzimpfungen zu den sichersten und wirksamsten Vorsorgemaßnahmen gehören, über die die Medizin heute verfügt. Dabei schützen die meisten Impfungen nicht nur das geimpfte Individuum selbst. Bei genügend hoher Beteiligung können Ausbrüche impfpräventabler Krankheiten verhindert werden, weil in der Bevölkerung zu wenige empfängliche Personen vorhanden sind („Herdenimmunität“). Dann leben auch diejenigen, die nicht geimpft werden können, im Schutz der geimpften Mehrheit. Manche Krankheiten können hierdurch sogar regional eliminiert oder weltweit eradiziert werden.
Gelungen ist dies dank konsequenter Impfprogramme und Zwangsimpfungen. Am 8. Mai 1980 konnte die Weltgesundheitsorganisation, 184 Jahre nach der ersten Pockenimpfung feierlich die Freiheit der Welt von Pocken verkünden. Zwangsimpfungen z.B. gegen Pocken gab es in Deutschland bis 1975 und weltweit bis 1980. Bayern war das erste Land überhaupt, welches diese Impfung zur Pflicht machte – im Jahr 1807. Die Pockenimpfung wurde typischerweise  – klassenweise – in der Schule mit einer Impfpistole meist am Oberarm durchgeführt, wo sich schließlich eine rundliche vertiefte Impfnarbe bildete.
Mittlerweile sind alle Impfungen freiwillig und so gehört der Entschluss für oder gegen Impfungen zum Schutz der Kinder vor Infektionskrankheiten zu den frühen Entscheidungen, die Eltern treffen müssen. Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, Diphtherie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Scharlach, Keuchhusten und Pfeiffersches Drüsenfieber – für viele Eltern ist es unvorstellbar, dass auch heute noch schwerwiegende Gesundheitsschäden durch Infektionskrankheiten auftreten können. Eine ganze Reihe lässt sich durch Impfungen verhindern. Und obwohl sich Europa zum Ziel gesetzt hat, bis Ende 2015 die oftmals unterschätzten Masern in diesem unseren Kontinent zu eliminieren, zeigt gerade die in Norddeutschland grassierende Masern-Epidemie für Schlagzeilen. Bedenklich ist auch, dass ein Rückgang der Impfungen die Gesellschaft bedrohen. Denn je mehr Kinder ungeimpft bleiben, desto stärker breiten sich Krankheitskeime aus, dass sogar wieder Seuchen auftreten können.
Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, fordert, dass alle Kinder beim Start in eine überwiegend staatlich finanzierte Kita oder Schule einen Impfnachweis vorweise müssen. Was meinen Sie?

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